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12. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Programmieren online oder vor Ort: was passt zu Ihrem Kind?

«Mein Kind ist schon genug vor Bildschirmen, wozu noch ein Online-Kurs?» Das ist der häufigste Einwand, den wir hören, und er kommt aus einer guten Absicht. Er vermischt aber zwei sehr unterschiedliche Dinge: passive Bildschirmzeit (Videos schauen, scrollen) und aktive Bildschirmzeit (erschaffen, lösen, bauen). Ein Online-Programmierkurs gehört vollständig zur zweiten Kategorie — und Programmieren ist genau das Fach, bei dem Präsenzunterricht überraschend wenig zusätzlichen Nutzen bringt.

Was Präsenzunterricht wirklich bringt — und was nicht

Bei vielen Fächern zählt es, physisch im selben Raum zu sein: Sport, Musik, handwerkliche Arbeit. Beim Programmieren jedoch läuft der Grossteil der nützlichen Interaktion bereits über einen Bildschirm, auch im Präsenzunterricht: Lehrperson und Kind schauen auf denselben Code, auf derselben Art Bildschirm, mit derselben Tastatur. Der Unterschied zwischen nebeneinander im Raum sitzen und per Videoanruf mit Bildschirmfreigabe verbunden sein ist bei diesem speziellen Fach viel geringer, als man annimmt.

Was wirklich zählt, ob vor Ort oder nicht:

  • die Lehrperson sieht in Echtzeit genau, was das Kind tut
  • das Kind kann eine Frage stellen und erhält sofort eine Antwort
  • das Tempo passt sich dem Kind an, nicht einer Gruppe

Ein guter Online-Kurs erfüllt diese drei Bedingungen genauso gut wie ein Präsenzkurs — manchmal sogar besser, da die Lehrperson buchstäblich den Bildschirm des Kindes sieht, was in einem physischen Klassenzimmer mit mehreren gleichzeitig arbeitenden Kindern nicht immer der Fall ist.

Was Präsenzunterricht nicht bieten kann, und Online-Unterricht schon

Online-Unterricht hat eigene, selten erwähnte Vorteile:

  • Die passende Lehrperson wählen, nicht nur die nächstgelegene. Ein Kind kann bei einer Lehrperson lernen, deren Methode wirklich zu ihm passt, statt auf das Angebot vor Ort beschränkt zu sein.
  • Keine Fahrzeit. Eine Stunde Unterricht bleibt eine Stunde, nicht anderthalb Stunden mit Hin- und Rückfahrt — ein echter Faktor, wenn Schule, Sport und Hausaufgaben schon genug Zeit beanspruchen.
  • Eine vertraute Umgebung. Manche Kinder, besonders schüchterne, stellen «dumme» Fragen leichter aus dem eigenen Zimmer als vor einer physisch anwesenden Lehrperson.
  • Eltern können diskret dabei sein, ohne im Raum zu sitzen, einfach in der Nähe.

Und wie läuft das konkret ab?

Bei Smart Kids School findet jede Sitzung per Videokonferenz mit einer festen Lehrperson statt: Das Kind sieht den Bildschirm der Lehrperson, die Lehrperson sieht den Bildschirm des Kindes und kann es anleiten, und beide tauschen sich live aus wie in echtem Einzelunterricht. Das benötigte Material ist minimal: ein Computer, eine stabile Verbindung, Kopfhörer und idealerweise eine Webcam — mehr nicht.

Der eigentliche Test ist keine theoretische Überlegung, sondern das Ausprobieren. Deshalb bieten wir eine kostenlose Probestunde von 30 Minuten: Sie sehen vor der Anmeldung, ob das Online-Format zu Ihrem Kind passt, ganz ohne Kreditkarte. Und wenn Sie lieber zuerst ein kürzeres Format testen möchten, sind unsere Ferien-Camps eine weitere Möglichkeit, in einer Woche zu sehen, wie Ihr Kind darauf reagiert.

Möchten Sie Ihrem Kind das Programmieren näherbringen?

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Smart Kids School (SKS) ist eine Online-Schule, die junge Menschen an Programmierung, Robotik, KI und Mathematik heranführt. Konzipiert von EPFL- und ETHZ-Ingenieuren.

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